" Where the Sun smiles "

Heimat meines Herzens

Alanya und seine Burg , Hafen und Hinterland

Alanya gehört zu den schönsten Städten der Türkei und liegt ca. 130 km südöstlich 

von der Provinzhauptstadt Antalya. Landschaftlich ist Alanya sehr reizvoll gelegen und stellt heute einen der größten, touristischen Orte in der Provinz Alanya - Antalya dar, gelegen an einer felsigen Halbinsel an der Südküste der Türkei, in einer Höhe von 0-120 über dem Meeresspiegel.

Entlang der Mittelmeerküste ist Alanya eines der wichtigsten Siedlungsgebiete.Der Name der Stadt stammt aus dem 13. Jahrhundert, von Ala-iye, Stadt des Ala. Da die Stadt im 13. Jahrhundert als Winterresidenz des seldschukischen Sultan von Rum Alaeddin Kai Kobad I. benutzt wurde, hieß die Stadt nach dem Sultan Alaiye. In lateinischen Quellen heißt die Stadt meist Alaya. Den heutigen Namen Alanya erhielt die Stadt 1933 von Kemal Atatürk.

Der antike griechische Name Alanyas ist Korakesion (deutsch Rabenhorst). Es gehörte zum Gebiet von Pamphylien, wird mitunter aber auch zum Rauen Kilikien gerechnet.

Der Name verweist auf den weit ins Meer hinausragenden hügeligen Felsvorsprung, auf dem die antike Stadt entstand. Die Spitze des Hügels wurde in der hellenistischen Phase mit einer Verteidigungsmauer ausgestattet. Zu Beginn des 2. Jahrhunderts v. Chr. konnte die Stadt sich einer Belagerung durch Antiochos III. widersetzen. Danach wurde sie zu einer Basis kilikischer Piraten. Mitte des 2. Jahrhunderts v. Chr. erbaute der Piratenhäuptling Diototos Tryphon dort eine Festung. Die Piraten wurden schließlich 67 v. Chr. durch Pompeiusbesiegt. In der römischen Kaiserzeit prägte Korakesion eigene Münzen. Auf ein spätantikes Bistum der Stadt geht das Titularbistum Coracesium der römisch-katholischen Kirche zurück.

In byzantinischer Zeit hieß der Ort Kalon oros (schöner Berg). Aus dieser Zeit stammt eine Kirche in der Festung (11. Jahrhundert). 1221 nahm der seldschukische Sultan Alaeddin Kai Kobad I. die Stadt ein und nannte sie Alaiye. Der Herrscher Kyr Vart wurde nach Konya-Akşehir deportiert. Hiernach heiratete Kyr Varts Tochter den Sultan und wurde später in Kayseri im Huand-Hatun-Haus (1237) begraben.

Nach dem Niedergang des seldschukischen Reiches wurde das Gebiet 1471 dem Osmanischen Reich angegliedert. Mit Tarsus zusammen gehörte es 1571 zu Zypern, 1864 wieder zu Konya und seit 1868 zu Antalya bzw. zu dieser Provinz.

Text: turkinfo.at


Seit 2011 ist Alanya über den etwa 20 Kilometer entfernten neuen Flughafen Gazipaşa mit vielen europäischen Städten verbunden.

Link Tipps:

                                       Die Burg von Alanya

Die Burg befindet sich auf einer Halbinsel, die an ihrer höchsten Stelle 250 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Die Gesamtlänge der Mauern der Burg beträgt 6500 Meter. Die Felsnase, auch bekannt unter dem Name Kandeleri, war die ganze Geschichte hindurch bewohnt. Erst in der hellenistischen Zeit wurde die Halbinsel mit einer Stadtmauer umbaut. Die Festung an sich wurde nach der Eroberung durch den Seldschuken Herrscher Alaeddin Keykubat I. im Jahre 1221 im Verlauf des 13. Jahrhunderts erbaut. Die Burg verfügt über 83 Türme und 140 Burgtore. Um die Wasserversorgung der innerhalb der Festungsmauern gelegenen Siedlung garantieren zu können, wurden bereits im Mittelalter ca. 400 Zisternen angelegt. Einige dieser Zisternen werden bis zum heutigen Tage benutzt. Im 2. Jh. v. Chr. stand der Burgberg unter Herrschaft von Piraten. Byzantiner bauten später den Burgberg aus, nach der Übernahme durch die Seldschuken wurde dieser weiter befestigt und ausgebaut. Diese Bauten bestimmen noch heute das Gesicht der Altstadt.

                                                           

                                   Der rote Turm von Alanya

 

Der Rote Turm befindet sich am Hafen. Er gilt als Wahrzeichen Alanyas und wurde im 13. Jahrhundert während der Seldschuken Herrschaft erbaut. Der Baumeister Ebu Ali Reha el Kettan baute dieses Werk
im Jahre 1226 auf Anordnung des Seldschuken Sultans Alaeddin Keykubat. Derselbe Meister errichtete auch die Festung von Sinop. Da es ab einer gewissen Höhe sehr beschwerlich war, die Steinquader hoch
zu befördern, wurden im oberen Turmteil dunkelrote Ziegelsteine verwendet. Daher rührt auch der Name Roter Turm.

 

Heimat ist letztendlich nicht da, wo wir her kommen, sondern wo wir hin gehören. / von Elisabeth Lukas

 

Alanya

Alanya liegt an der türkischen Südküste. Hinter der auf einer Halbinsel liegenden Stadt erhebt sich der zum Taurus gehörende Akdagi.

Freizeit und Sport

Im Gegensatz zu vielen Urlaubszentren verfügt Alanya nicht nur in der Umgebung, sondern auch direkt im Stadtzentrum über schöne Strände. Das 15 Kilometer östlich von Alanya gelegene Dim-Flusstal ist ein beliebtes Ausflugsziel. Auf dem Fluss sind Kanufahrten möglich. Die Berge Akdagi und Cebelireis bieten gute Voraussetzungen zum Wandern und Bergsteigen, der Akdagi ist zudem offizielles Wintersportzentrum.  

Sehenswürdigkeiten

Das Wahrzeichen der Stadt ist der achteckige Rote Turm. Die Schiffswerftanlage wurde 1228 unter seldschukischer Herrschaft angelegt, ebenso die gut erhaltene Festung aus dem 13. Jahrhundert auf dem Burgberg von Alanya. Am Fuße des Burgbergs liegt die Tropfsteinhöhle Damlatas. Auch die Fosforlu-Höhle, die mit einem Boot befahren werden kann, ist sehenswert: Der phosphoreszente Meeresboden lässt das Wasser leuchten. Die Andizli Moschee von 1227 wird von einem ungewöhnlich hohen Minarett flankiert, die kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen und Türen der Burgmoschee zählen zu den schönsten Beispielen osmanischer Holzbearbeitung. In der näheren Umgebung befinden sich mehrere interessante Ruinenstätten: Leartis (22 Kilometer), Iotape (30 Kilometer) und Cyedra (bei Kargacy).  

Museen

Im Roten Turm am Hafen ist ein Ethnographisches Museum untergebracht, das Archäologische Museum umfasst neben der archäologischen auch eine ethnographische Sammlung.  

Geschichte

Bevor Alanya 1471 an das osmanische Reich fiel, erlebte es viele verschiedene Herrschaften: Nach pamphylischer, kilikischer, hethitischer und griechischer Besatzung bauten die Römer die durch Kriege und Überfälle zerstörte Stadt wieder auf. Unter den Byzantinern hieß Alanya Kolonores (“Schöner Berg”), unter den Seldschuken Aliye.  

Einkaufen

Alanya ist berühmt für seine Textilien aus Seide. Der zarte Stoff wird aus Seidenraupen gewonnen, die in der Umgebung gezüchtet werden.  

Essen und Trinken

Spezialitäten der Gegend sind laba, gefüllte Fleischtaschen, und öküz helvasy, eine Süßigkeit aus Traubensirup, die mit heißer, gebräunter Butter serviert wird.  

Veranstaltungen

Seit 1991 finden in Alanya im Oktober internationale Triathlon-Wettkämpfe statt.  

Klima

Alanya ist von einem typisch mediterranen Klima mit sehr milden, regnerischen Wintern und heißen, trockenen Sommern geprägt. Die durchschnittliche Lufttemperatur beträgt 19 °C, das Wasser hat eine Durchschnittstemperatur von 12 °C.  

Anreise

Über die Busverbindungen entlang der Küstenstraße besteht ein guter Anschluss sowohl an den Flugverkehr (Antalya, 135 Kilometer) als auch an das Eisenbahnnetz (Provinz Burdur). Auch über den Seeweg ist Alanya gut mit Kreuzschiffen oder dem Fährschiff von Nordzypern aus zu erreichen.  

Wichtige Rufnummern/Adressen

Stadtverwaltung: (+90-242) 5132111

Links

Touristische Websites: www.alanyaweb.com

Hotels: www.antalyahotels.com

Stadtplan:


Text & Info: turkinfo.at
 

Gemeinden von Alanya :

Okurcalar, Avsallar, Konakli, Tepe/Bektas, Cikcilli, Oba, Tosmur, Kestel, Mahmutlar, Kargicak, Demirtas, 

 

Mittelmeer

 

Lage

Zwischen der Südseite der prachtvollen Taurusberge und dem Mittelmeer erstrecken sich in selten schöner Landschaft feine Sandstrände und geheimnisvolle Buchten, antike Ruinenstätte und attraktive Ferienzentren. Sonnenanbeter, Badenixen, Windsurfer, Wasserschiläufer, Segler, Kanuten, Bergsteiger, Mountainbiker, Höhlenforscher, Golfer, Freunde des Reitsports, der Jagd, des Wanderns und Kulturinteressierte finden hier ihr Urlaubsparadies.

Geschichte und Mythologie

Geschichte und Mythologie sind in der Mittelmeer-Region eng ineinander verwoben. Alte Sagen sind auch heute noch in aller Munde, so zum Beispiel die der feuerspeienden Chimäre. Am Südhang des Berges Olympos habe der lydische Sagenheld Bellerophon Chimäre den Kopf abschlagen wollen. Da es ihm nicht gelang, speie sie noch heute wie eh und je ihr Feuer. Oder die Legende von der schönen Daphne, die sich in der Nähe von Antakya zugetragen haben soll. Apollo habe sich in die Schöne verliebt, aber Daphne habe seine Liebe nicht erwidert. Als Apollo ihr hinterherlief, habe sie sich in einen Lorbeerbaum verwandelt. Der heilige Paulus ist, wie die Bibel berichtet, in Tarsus geboren. Der heilige Nikolaus kam in Patara auf die Welt und hat im heutigen Kale gelebt.

Tour

Begleiten Sie uns auf eine Reise entlang der Mittelmeerküste, die in Antalya beginnt und gen Osten bis Marasch in der Provinz Kahramanmaras geht.

Antalya ist eine der bedeutendsten Städte und das größte Fremdenverkehrszentrum der Türkei. Palmengesäumte Straßen, gepflegte Parkanlagen, ein reiches Übernachtungsangebot, zahlreiche Restaurants und nächtliche Vergnügungsstätten aller Art sowie ein außergewöhnlich schöner Yachthafen prägen das Bild der Stadt. Östlich von Antalya ergießt sich der Düden-Wasserfall über steile Felshänge ins Meer und im Westen liegt, umgeben von Kiefernwäldern und Bergen, das berühmte Ferienzentrum Kemer mit seinen wunderbaren Sandstränden.

Die sehenswerte Provinz- und Hafenstadt Alanya liegt inmitten von Apfelsinen-, Zitronen und Bananenplantagen am Südhang des Taurusgebirges. Sie war im 13. Jh. das Winterquartier des Seldschukensultans Alaaddin Keykubat. Aus dieser Zeit stammt auch die modernste Werftanlage der damaligen Zeit sowie die gut erhaltene Burganlage, für die die von schönen Stränden umgebene Stadt berühmt ist.

Die Küstenstraße von Anamur nach Silifke ist mit ihren zahllosen Serpentinen von unbeschreiblichem Reiz. Die durch einen Erdeinbruch entstandenen Höhlen bei Narlikuyu werden “Cennet ve Cehennem" (Paradies und Hölle) genannt. In der weiträumigen Paradieshöhle befinden sich die Überreste einer kleinen Kirche. Gegenüber der auf dem Festland gelegenen mittelalterlichen Burg Korykos erhebt sich Kizkalesi‘, das mit dem Festland verbundene Mädchenschloss.

Zwei an der nach Mersin führenden Straße liegende Überraschungen sind die römischen Städte Kanlidivane und Viransehir. Mersin mit seinen breiten Uferpromenaden und großen Parkanlagen, mit seinem Handelshafen und seiner Freihandelszone ist eine der modernsten Städte im türkischen Mittelmeerraum.

Östlich von Tarsus erstreckt sich die riesige, fruchtbare Cukurova-Ebene, in der überwiegend Baumwolle angebaut wird. Inmitten der Cukurova liegt die reiche Stadt Adana mit ihrer großen und vielfältigen Textilindustrie. Östlich davon besiegte einst Alexander der Große den persischen König Darios. Zum Gedenken an diesen Sieg und um seinen Namen zu verewigen, gründete Alexander die Stadt Iskenderun (Alexandrette).

Südöstlich von Iskenderun führt die Straße über den Belen-Pass weiter nach Antakya. Antakya ist von religiöser Bedeutung, weil der heilige Petrus hier die erste christliche Gemeinde gegründet hat. Erste Andachten wurden in einer Höhle außerhalb der Stadt gehalten. Diese Höhle ist heute ein Wallfahrtsort. Antakya ist außerdem im Besitz eines großartigen Mosaikenmuseums mit zum Teil weltweit einmaligen Exponaten.

Die Provinz Kahramanmaras mit ihrer gleichnamigen Hauptstadt wäre in der Mittelmeerregion noch 'zu entdecken'! Das ehemalige Marasch ist weitbekannt für sein zähkremiges Speiseeis aus Ziegen- oder Wasserbüffelmilch, für seinen roten Pfeffer und seine roten Pfefferschoten, die der regionalen Küche ihre ureigene Würze verleihen. Die wunderbaren Kupferarbeiten von Kahramanmaras waren einst im ganzen osmanischen Reich verbreitet. Die alte Kunst der Kupferverarbeitung wird heute noch gepflegt.

Antike Stätten 

Die Küste am Mittelmeer ist ebenso wie die an der Ägäis voller antiker Stätten. Im Westen von Antalya sind die Ruinen der lykischen Städte Arikanda und Termessos hoch in den Bergen inmitten einer zauberhaften Bergwelt gelegen. In Küstennähe findet man in den Orten Olympos, Kale, Kekova und Kas Überreste alter Kulturen. Die berühmten antiken Städte Perge, Side und Aspendos liegen in “Pamphylien”, wie die Küstenebene östlich von Antalya in alten Zeiten genannt wurde.

Provinzen und Städte

Die Mittelmeerregion ist in acht Provinzen aufgeteilt: Adana, Antalya, Burdur, Isparta, Hatay, Icel, Kahramanmaras und Osmaniye.

Klima

Die Mittelmeerregion ist von der Sonne verwöhnt: 300 Sonnentage im Jahr machen sie zu einem Ganzjahresziel. Während der Monate März und April können Sie morgens in den Taurusbergen schifahren und mittags am Strand baden.

Text & Info: turkinfo.at

                                    Live Kameras von Alanya

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