Kappadokien

Das Gebiet, das als Kappadokien bezeichnet wird, umfasst heutzutage hauptsächlich die Provinzen Nevşehir, Niğde, Aksaray, Kırşehir und Kayseri. Einer der bekanntesten Orte ist Göreme mit seinen ausdem weichen Tuff herausgehauenen Höhlenkirchen. Göreme gilt als das Zentrum Kappadokiens, der dort befindliche einzigartige Komplex aus Felsformationen wurde von der UNESCO 1985 zum Weltkulturerbe ernannt. Eine weitere Besonderheit sind eine vielzahl unterirdischer Städte, deren bekannteste Kaymaklı und Derinkuyu sind, die von Archäologen seit den 1960er Jahren freigelegt wurden. Weitere sehrbekannte Städte sind Ürgüp und Avanos.

 Riesige, unterirdische Stadt in Neveşhir entdeckt

In der türkischen Provinz Neveşhir, wo jährlich unzählige Touristen die berühmten Feenkamine bewundern, hat man eine unterirdische Stadt entdeckt. Sie wurde zufällig entdeckt, als die türkischen Behörden begannen, das Gebiet um die Festung von Nevşehir wieder aufzubauen, nachdem ein Erdbeben dort rund 1.500 Gebäude zerstörte.  

 

Die Archäologen schätzen, dass die Stadt etwa 5.000 Jahre alt ist und eine Fläche von rund 785.000 Quadratmetern besitzt. In ihr befinden sich sieben Kilometer lange Tunnelgänge, Flucht-Stollen und versteckte Kirchen.

 

Die Stätte wurde zum archäologischen Schutzgebiet dritten Grades erklärt und dem Ministerium für Kultur und Tourismus übertragen. Sie sollen jetzt Untersuchungen durchführen, um die Geschichte der Stadt zu ergründen.

 

Quelle: Hurriyet Daily News

Konya - Mevlana Orden

Konya  ist die Hauptstadt der türkischen Provinz Konya, der flächenmäßig größten Provinz der Türkei und die siebtgrößte Stadt des Landes.

Die Stadt liegt etwa 200 km südlich von Ankara in der Ebene von Konya (türkisch Konya Ovası) in etwa auf 1.200 m Meereshöhe, fast im geographischen Zentrum Anatoliens. Die Hochebene hat keinen Abfluss zum Meer, sondern nur lokale Flüsse, die in Binnenseen münden. Im Umkreis wird sie von einigen bis 2.300 m hohen Bergen überragt, der nördlichen Fortsetzung des Taurusgebirges.

Die einstige Hauptstadt der Seldschuken erscheint mit ihren Gärten und Flüssen wie eine Oase in der Steppe Zentralanatoliens. In Konya sind sehr viele Seldschukische Türben (Begräbnisstätten) zusehen. Das größte Mausoleum ist das des Ordengründers Mevlana, der sagte: ''Komm,wer du auch bist''. Es ist auch zugleich das Wahrzeichen Konyas. Als Bahaeddin Veled, der Vater von Mevlana, starb,wurde er seinem Wunsche entsprechend im Rosengarten von Alaeddin Keykubat ausserhalb der Stadt beigesetzt. Mevlana wurde später neben seinem Vater begraben. Auf dem Grab liess der Sultan aus dankbarkeit die Kubbe-i Hadra Moschee im Jahr 1273 errichten. Jahrhundertelang wurden in dem von Mevlanas Enkeln gegründeten Kloster die tanzenden Derwische ausgebildet.(Sufi-Orden) In dem 1926 zum Museum umgewandelten Kloster sind viele Kleidungsstücke der Derwische, Instrumente für die Sema-Musik, Gebets-Teppiche, Koranhandschriften und Stoffe ausgestellt.


 Ankara

Die Hauptstadt der Republik Türkei, (2,9 Mio. Einwohner, 835-1000 Meter ü.d.M.), liegt im Übergangsbereich von Zentralanatolien und dem Südpontus. Die Stadt liegt im anatolischen Hochland und ist von einer hügeligen Berglandschaft umrahmt. Die um das Stadtgebiet angelegten Stauseen dienen neben der Wasserversorgung auch als Naherholungsgebiete.


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Historische Orte in der Türkei

 

Wegbeschreibungen zu den lohnendsten Ausflugszielen an der türkischen Riviera und der lykischen Küste

 

 

 

Pamukkale

Pamukkale (türkisch für Baumwollburg/Watteburg) ist Landkreis der türkischen Provinz Denizli. Pamukkale hatte laut der letzten Volkszählung 311.496 Einwohner (Stand Ende Dezember 2013).

Pamukkale erhielt seinen Namen durch die Kalksinterterrassen, die über Jahrtausende durchkalkhaltige Thermalquellen entstanden sind und heute eine Touristenattraktion darstellen. Die Terrassen stehen auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

Das dortige Quellwasser ist mit Calciumhydrogencarbonat gesättigt. Beim Austreten entweicht durch den Druckabfall Kohlendioxid, wodurch die Löslichkeitsgrenze von Calciumcarbonatüberschritten wird, das in Form von Travertin ausfällt. Pro Sekunde werden 250 l Thermalwasser (ca. 30 °C) ausgeschüttet, d. h. täglich 21.600 m³. In einem Liter sind 2,2 g Kalk gelöst, der zum Teil ausgeschieden wird; die tägliche Menge könnte damit maximal 48 Tonnen erreichen, tatsächlich ist es deutlich weniger.

Außerdem liegt in der Nähe der Sinterterrassen auch der antike Ort Hierapolis. Erhalten sind eine ausgedehnte Nekropole mit verschiedensten Gräbertypen, Apollotempel und Plutonium, ein großes Theater (15.000 Personen), die Philippus-Kirche sowie Bäder, Gymnasium und große Teile der Stadtmauer.

Ähnliche Sinterterrassen befinden sich an den Mammoth Hot Springs im Yellowstone-Nationalparkund deutlich kleiner in Egerszalók bei Eger in Ungarn. Die in Neuseeland gelegenen Pink and White Terraces waren bereits im 19. Jahrhundert ein auch in Europa bekanntes Touristenziel und wurden 1886 durch einen Vulkanausbruch vollständig zerstört. Im Berliner Görlitzer Park befand sich zwischen 1998 und 2009 ein den Pamukkale-Terrassen nachempfundener Brunnen, der jedoch aufgrund baulicher Mängel abgerissen werden musste. Text:

Istanbul

Istanbul (türkisch İstanbul), bis 1930 Konstantinopel, ist die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei und deren Zentrum für Kultur, Handel, Finanzen und Medien. Das Stadtgebiet erstreckt sich am Nordufer desMarmarameeres auf beiden Seiten des Bosporus und damit an der Verbindung zwischen Mittelmeer undSchwarzem Meer. Durch diese Lage sowohl im europäischen Thrakien als auch im asiatischen Anatolien ist Istanbul die einzige Metropole der Welt, die sich auf zwei Kontinenten befindet.

Das städtische Siedlungsgebiet beherbergte 2014 rund 14,37 Millionen Einwohner und nahm damit den 23. Platz unter den größten Metropolregionen der Welt ein. Mit zwei zentralen Kopfbahnhöfen, zahlreichen Fernbusbahnhöfen, zwei großen Flughäfen und einem ausgeprägten Schiffsverkehr bildet Istanbul den größten Verkehrsknotenpunkt des Landes. Seine Transitlage zwischen zwei Kontinenten und zwei Meeresgebieten macht es zu einer wichtigen Station der internationalen Logistik.

Die unter den Namen Kalchedon und Byzantion erbaute Metropole kann seit der Gründung ihrer ursprünglichen Stadtteile auf eine 2600-jährige Geschichte zurückblicken, in der sie drei großen Weltreichen als Hauptstadt diente. Die Architektur ist von antiken, mittelalterlichen, neuzeitlichen und zuletzt modernen Baustilen geprägt, sie vereint Elemente der Griechen, Römer, Byzantiner, Osmanen und Türken miteinander zu einem Stadtbild. Aufgrund dieser Einzigartigkeit wurde die historische Altstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Lange Zeit war Istanbul ein bedeutendes Zentrum des orthodoxen Christentums und des sunnitischen Islams. Es ist der Sitz des ökumenischen Patriarchen und hat zahlreiche Moscheen, Cemevleri, Kirchen und Synagogen.

2010 war Istanbul Kulturhauptstadt Europas.Text:

Istanbul ist die einzige Stadt der Welt, die auf zwei Kontinenten liegt: Europa und Asien.

 

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Bursa - Link

Bursa liegt 90 Kilometer südlich von Istanbul zu Füßen des Uludağ-Gebirges, das früher den Namen Bithynischer Olymp trug. Ringsum ist eine sehr grüne Landschaft mit einigen heilkräftigen Schwefelquellen. Die Küste desMarmarameeres ist mit der Bucht von Gemlik 20 km und mit dem Ort Mudanya 32 km entfernt.